Bergtouren

Stefan Bayerlein
Tel.: 0151/26074601
E-mail: stefbay@gmx.de

Werner Pfefferlein
Tel.: 09178/1097
E-mail: werner.pfefferlein@t-online.de


Bertouren 2020

Für alle diese diese Bergtouren ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

 

 

11.-13.09. Elmauer Halt über Kaiserschützensteig 

Unsere Tour begann in Kufstein wo wir uns einen Überblick über die nächsten 3 Tage verschafften. Der erste Tag sollte ein wirklich gemütlicher Spaziergang werden. Also gingen wir vom Parkplatz die über 300 Stufen hoch ins Kaisertal. Über die Antoniuskappelle und weiter zur Hochleitalm kamen wir zum Anton Karg Haus wo wir 2 Nächte verbrachten. Dort wurden wir hervorragend verköstigt. Auch der Wunsch nach einer früheren Frühstückszeit wurden von der Chefin klaglos akzeptiert. Normalerweise geht man von der Gruttenhütte auf die Ellmauer Halt. Aber nicht wir. Wir nahmen also den wesentlich längeren Weg über den Kaiserschützensteig zum Ellmauer Halt vorbei an den kleinen Halt und und den Gamshalt zum Ellmauer Halt. Im Klettersteig der Kategorie C waren einige Halterungen locker was den Aufstieg beschwerlicher machte. Aber nach 5 Std. Gehzeit hatten wir den Gipfel erreicht. Leider waren schon Wolken aufgezogen so das die Fernsicht nach Süden sehr beeinträchtigt war. Der Abstieg zur Rote-Rinn-Scharte gestaltete sich auch langwieriger als gedacht. Denn bei herrlichen Wandertemperaturen gab es an Schlüsselstellen immer wieder Wartezeiten. Der Besuch auf dem Gipfel war enorm. Nach insgesamt 11 Std Gehzeit kamen wir etwas erschöpft aber zufrieden über unsere Leistung  wieder auf dem Anton-Karg-Haus an. Am Abend schmiedetet wir bereits Pläne welche Gipfel wir 2021 begehen sollten. Wegen des leichten Muskelkaters am nächsten Tag beschlossen wir den direkten Weg nach Kufstein zu nehmen.

 


28.-30.08. Hochtour zum Ortler 3905 m 

Diese Tour musste wegen der Wetterlage abgesagt werden. Bei Dauerregen und Windböen bis 90km/std machen keinen Spaß.


 

Am heißen Wochenende auf den Hohen Göll

Unsere Bergtour auf den Hohen Göll wurde von einer traumhaften Aussicht und sehr heißen Wetter begleitet.

Am Samstag, den 8.8.2020, nach Ankunft am Königssee begann unser Bergwochenende mit dem Isidor Klettersteig der über etwa 400m bis knapp unter den Gipfel des Grünsteins führt. Der Einstieg des Klettersteigs, oberhalb der berühmten Bobbahn, geht gleich über viele Eisenklammern wie an einer Leiter nahezu senkrecht bergauf. Man kann und muss sich also schnell daran gewöhnen, einige Dutzend Meter über dem Waldboden in der Wand zu stehen. Nach einiger Zeit kommen wir an eine Hängebrücke, an der sich die schwierige und leichtere Route treffen. Einige der neun Teilnehmer ließen sich es allerdings nicht nehmen ein Stück über die Brücke zu gehen obwohl der Weg in die andere Richtung führte. Etwas oberhalb hatten wir dann einen Wunderschönen Ausblick auf die Wahrzeichen der Berchtesgadener Alpen, den tiefgrünen Königssee und die Watzmannfrau und das Hocheck, den ersten der drei Watzmann Gipfel. Je höher wir steigen, umso mehr zeigt sich der gewaltige Berg. Am Grünsteingipfel angekommen genossen wir den sagenhaften rundumblick. Nachdem die Temperaturen über 30°C stiegen beschlossen wir den Aufstieg auf das Carl-von-Stahl-Haus mit der Jenner-Bergbahn etwas zu verkürzen und uns die Kräfte für den nächsten Tag zu sparen.

Um 8 Uhr am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zu unserem eigentlichen Ziel an diesem Wochenende, den Hohen Göll, mit 2.522 Metern der dominierende Gipfel im gleichnamigen Massiv. Vom Carl-von-Stahl-Haus steigt man auf dem markierten Steig über das Hohe Brett und das Brettried am Grat hinauf bis zum Großen Archenkopf. Von hier geht es teils steil, über versicherte Passagen bis zur Göllscharte, über ein immer noch vorhandenes Schneefeld weiter zum Hohen Göll hinauf. Nach insgesamt 968 hm hat man vom Gipfel einen wunderschönen Rundum-Blick in die Berchtesgadener Alpen. Da wir auf den gleichen Weg wieder Abstiegen reichte uns leichtes Gepäck mit Brotzeit und Getränken. Zurück am Stahlhaus und nach einer kurzen Pause waren alle Teilnehmer Glücklich über ein sehr gut organisiertes Bergwochenende mit traumhaften Bergpanorama.


Die etwas andere Bergtour in den Tannheimer Bergen.

Wegen Corona durfte die Landsberger Hütte nur noch zu 50% belegt werden. Obwohl wir bereits im Februar unsere Plätze gebucht hatten, bekamen wir 4 Wochen vor unserer Tour die Nachricht das unsere Plätze storniert werden. An allen Wochenenden sei die Hütte voll. Kurzer Hand buchten wir also Donnerstag den 16.07 als Übernachtungstermin. Dafür wurden wir mit 2 Tagen Regenwetter belohnt. Am 1. Tag den Aufstieg zur Hütte 600 Höhenmeter und 2,5 Std Gehzeit sahen wir noch gelassen. Das schöne war, es waren kam andere Wanderer unterwegs, es gab keinen Handy Empfang, die Hütte nur zu einem Zehntel belegt. Dafür aber blühende Almwiesen und viele glückliche Kühe und Schafe am Wegrand. Am 2. Tag wollten wir vorbei am Schrecksee und über das Rauhhorn und das Gaishorn zurück nach Tannheim. Aber nach 3 Std. fast Dauerregen zogen wir es vor, direkt zum Vilsalpsee abzusteigen. Da war sie wieder die hektische Betriebsamkeit als wir nach 5 Std Wanderung auf glitschigen Wegen in der Vilsalpe einkehrten. Keiner hatte mehr Zeit. Unser Fazit eine wirklich schöne Bergtour die bei guten Wetter alles bietet was das Bergwandern ausmacht, nur die Einsamkeit wird fehlen.

 

 


Bergtouren 2019

Rund um den Watzmann mit Übernachtungen im Ingolstädter Haus, Riemann Haus, und Kärlinger Haus.

Unsere Tour begann am Hintersee dort benützten wir den Almerlebnisbus für die Auffahrt zum Hirschbichl. Denn vom Hirschbichl hatten wir immer noch 6 Std Gehzeit bei 1250 Höhenmetern zu bewältigen, bei strahlenden Sonnenschein. Am nächsten Morgen erstiegen wir mit leichten Gebäck den Großen Hundstod mit 2593 m. Nach ca. 3,5 Std waren wir wieder auf dem Ingolstädter Haus. Dort stärkten wir uns bevor wir zum Riemann Haus weiterzogen und der Weg zog sich sich wirklich. Vor bei an steinernen Korallenstöcken gab es ständiges auf und ab. Nach 3 Std hatten wir endlich unser Ziel erreicht. Am nächsten Morgen teilte sich unsere 5 köpfige Gruppe 3 stiegen zur Schönfeldspitze und 2 zum Sommerstein auf.

Es war ebenfalls wieder ein Traumtag. Gegen 13 Uhr traf sich die Gruppe wieder auf dem Riemannhaus. Bevor wir unser nächstes Ziel Kärlinger Haus in Angriff nahmen. Diesmal war es ein angenehmer Weg mit nur 100 m Anstieg dafür aber 600 m Abstieg. Am letzten Tag führte uns der Weg über die Saugasse nach Bartholomä am Königssee. Wo wir den Tag mit einer Bootsfahrt ausklingen ließen. Denn schließlich hatten wir jetzt 40 km bei 2700 Höhenmetern in den Beinen.

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Klettersteigtouren  bei der 3 Zinnen Hütte vom 23-25.08.2019

Blick von der Hütte auf die 3 Zinnen   Hütte mit Toblacher Knoten

Start der Bergtour war die Aronzohütte mit großen Parkplatz von dort hatten wir etwa 2 Std Gehzeit bis zur 3 Zinnen Hütte. Die Strecke kam uns vor wie auf der Autobahn. Um 16 Uhr beschlossen wir noch den Toblinger Knoten zu besteigen. Aufstieg über den Leiternsteig und Abstieg über den Feldkurat Hosp Steig. Dabei waren 212 hm zu überwinden und wir wollten um 18 Uhr wieder auf der Hütte sein.

Aufstieg über 17 Leitern                         Am Gipfel

Alle hatten ein großartiges Gefühl auf dem Gipfel zustehen und den Menschenmassen entflohen zu sein.

Am nächsten Morgen starteten wir mit leichten Gepäck da eine Einkehr auf der Büllelejochhütte vorgesehen war. Wir wählten den höhergelegenen Weg zum Passportensattel und weiter hinab zu den Lahgi di Cengia. Um dann wieder zum Büllejochscharte auf 2522 m aufzusteigen. Von dort waren es nur noch 10 Min. zur Hütte. Das Wetter war noch gut und so konnten wir den Rückweg über den Schartensteig zur Gamsscharte machen.

Bilder  vom Schartensteig

An der Gamsscharte entschlossen wir uns, wegen des herannahenden Gewitters und der vielen Grupppen die hier unterwegs waren, den direkten Abstieg zur 3 Zinnen Hütte über den Innerkofler De Luca Steig.

Der Abstieg

Das Gewitter blieb zwar aus aber es war trotzdem eine überragende Tour. Mit einem schönen Ausklang auf der Hütte.

 

 

Am Sonntag traten wir den Rückweg  an und umrundeten die 3 Zinnen.


Unsere Hochtour vom 09.-11.08.2019 

führte uns dieses Jahr in die Ötztaler Alpen. Basislager war die Langtalereckhütte wo wir ausgezeichnet verköstigt wurden. Samstag brachen wir zu unserer Gletschertour bereits um 06:30 auf. Das Wetter war sehr wechselhaft bei teilweise starken Wind. Von keiner Sicht bis stahlblauen Himmel war alles drin.

Deswegen entschlossen wir uns, die Gruppe zu teilen und 4 Mann wählten den geplanten Weg über den Annakogel 3333 m

Links Aufstiegzum Annakogel.

Rechtes Bild Hohe Wilde vom Annakogel.

und 5 den einfachen Rückweg über den Gurgler Ferner. Wir trafen uns am aufgelassenen Hochwildehaus zum gemeinsamen Rückweg.

Am Sonntagmorgen war dichter Nebel der sich aber rasch verzog. Deswegen entschlossen wir uns ohne Gebäck den Klettersteig Schwärzenkamm (Kategorie C schwierig) der ca. 45 Min. von der Hütte entfernt liegt zu begehen. Unser Tourenleiter Stefan Bayerlein der auch zur Sicherheit noch ein Seil dabei hatte und Frank Gruber übernahmen den Getränketransport für die Gruppe. Pünktlich zur Mittagszeit waren wir wieder auf unserem Basislager und konnten uns stärken bevor wir die Heimreise antraten.


13.14.07 2019

Start und Endpunkt ist Lenggries von dort mit der Bahn auf das Brauneck . Vom Brauneck zur Benediktenwand und weiter zur Tutzinger Hütte wo wir übernachten . Bei dieser Kammüberschreitung geht es zwischen 1500 und 1800 m immer leicht Bergauf und ab. Am 2.Tag geht es über die Längentalalm nach Lengries etwa 10 km. Tour ist nicht schwierig.

http://www.dav-tutzinger-huette.de/

Die 12 Teilnehmer hatten am ersten Tag sehr ungünstige Wetterverhältnisse starker Wind und immer wieder Regen. Die Bergpfade waren sehr glitschig und glichen mehr Rinnsalen als Wanderweg. Deswegen wurde auf die Überschreitung der Benediktenwand verzichtet und direkt die Tutzinger Hütte angesteuert.

Am Latschenkopf.Beim Aufstieg zur Benediktenwand.

Am zweiten Tag holten wir die Überschreitung der Benediktenwand nach. In einer Entfernung von 4 m kreuzten Steinböcke unseren Weg.

 

Der Abstieg von der Benediktenwand war für manchen eine kleine Herausforderung nach dem die Felsen vom Vortag feucht und etwas glitschig waren.

 

Geplante Bergtouren 2019

13.14.07 2019

Start und Endpunkt ist Lenggries von dort mit der Bahn auf das Brauneck . Vom Brauneck zur Benediktenwand und weiter zur Tutzinger Hütte wo wir übernachten . Bei dieser Kammüberschreitung geht es zwischen 1500 und 1800 m immer leicht Bergauf und ab. Am 2.Tag geht es über die Längentalalm nach Lengries etwa 10 km. Tour ist nicht schwierig.

http://www.dav-tutzinger-huette.de/

9-11.08.2019

Hochtour  Ötztal Start und Endpunkt ist Obergurgl. Von dort steigen wir zur Langtalereckhütte auf 2430 m wo wir 2 mal übernachten.

Tag 2 steigen wir vorbei am Hochwildehaus nicht bewirtschaftet. zum Annakogel 3333 m. der Weg führt über den spaltenfreien Gletscher deswegen sind Steigeisen und Stöcke erforderlich. Gehzeit hin und zurück 6,5 Std 1035 m hoch.

Tag 3 Besteigung des Eiskögele 3233 möglich kein Gletscher Zeit von Hütte zum Eiskögele und nach Obergurgl benötigt man ca. 6,5 Std etwa 17 km.

Oder Direktabstieg nach Obergurgl Zeit ca. 3 Std 8,4 km.

23.-25.08.2019

Sextner Dolomiten Start und Endpunkt ist der Parkplatz Aronzohütte. Von dort zur Drei ZinnenHütte wo wir 2 mal Übernachten.  Von der Hütte ist noch die Überschreitung des Toblinger Knotens (schöner Aussichtspunkt) möglich.  Der Weg führt über die Klettersteige Leiternsteig und Feldkurat-Hosp Steig (Schwierigkeit C) wieder zurück zur Hütte. Gehzeit ca 2 Std .

Tag 2 führt uns  auf den Innerkofler-De-Luca-Steig (Stollen Stirnlampe erforderlich) zum Schartensteig weiter zum Büllelejoch und zur Hütte Lavaredo. Von hier aus kann man direkt zur Drei-Zinnen- Hütte gegen oder über Patternsattel – Pasportensscharte. Alle Klettersteige Schwierigkeit B Gehzeit 6 Std. Gesamtsteigung 540 m Klettersteigausrüstung und Helm erforderlich.

Tag 3 Drei Zinnen Umrundung  und zurück zum Parkplatz Aronzohütte Gehzeit ca. 2 Std

13-16.09.2019

Berchtesgaden Steinernes Meer Start und Endpunkt Königssee. Mit dem Bus zum Hirschbichlpass von dort Wanderung zum Ingolstädter Haus Länge 15,4 km Anstieg 1175 m Gehzeit 6 Std.

Tag 2 Besteigung Großer Hundstod und zurück zur Hütte 2h 479 Hm danach zum Riemannhaus ca. 2,5 Std

Tag 3 Besteigung Schönfeldspitze (Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad) hin und zurüch ca 3 Std oder Breithorn hin und zurück 2 Std danach zu Kärlinger Haus Gehzeit 2,5 Std 600 m runter.

Tag 4 Abstig zum Königsee und mit dem Boot zurück. Alle Bergbesteigungen sind Alternativen

 

13.14.07 2019

Start und Endpunkt ist Lenggries von dort mit der Bahn auf das Brauneck . Vom Brauneck zur Benediktenwand und weiter zur Tutzinger Hütte wo wir übernachten . Bei dieser Kammüberschreitung geht es zwischen 1500 und 1800 m immer leicht Bergauf und ab. Am 2.Tag geht es über die Längentalalm nach Lengries etwa 10 km. Tour ist nicht schwierig.

 

Bergtouren 2018

 

06. – 09.07. Lechquellenrunde, Lech am Arlberg

Tag 1 Anreise und Aufstieg zur Göppinger Hütte 2245 von Unteres Äpele 1562 m Gehzeit ca 2 Std

Parken in Lech am Arlberg von dort mit dem Wanderbus zum Unteres Äpele.

Goeppinger Huette Lech am Arlberg – Göppinger Hütte Lech am Arlberg

Tag 2 Zur Freiburger Hütte 1918 m Gehzeit 5 Std 200 m hoch und 500 m runter

Freiburger Hütte Lech am Arlberg DAV-Hütte am Formarinsee

Tag 3 Zur Ravensburger Hütte 1948 Gehzeit 5 Std 520m hoch und 490 m runter

Ravensburger Hütte Vorarlberg – Touren, Wetter, Infos – Bergwelten

Tag 4 Abstieg nach Lech Gehzeit  2,5  Std und Heimfahrt

Bericht zu Tour

DIE LECHQUELLENRUNDE

Eine 11 köpfige Bergsteigergruppe des DAV Abenberg war 4 Tage im Lechquellengebirge unterwegs. Abwechslung war das Stichwort bei dieser Tour. Anfang  war in Lech von dort machten wir den Aufstieg zur Göppinger Hütte auf 2245m. Über die Freiburger Hütte am  Formarinsee zur  Ravensburger Hütte am Spulersee und wieder nach Lech.

Die Wege und Vegetation  konnten unterschiedlicher nicht sein. Von Schotterwegen, über schmale rutschige Trampelpfade, sehr steile Auf- und Abstiege teils mit Sicherungen, Geröllfelder und zahlreiche Schneefelder die zu überqueren waren.  Fast immer bewegt man sich oberhalb der Waldgrenze, deswegen hatten wir ein unglaubliches Panorama, auch ohne Gipfel. Saftige Almwiesen deren Blütenzauber seines gleichen sucht, sowie ein Meer von blühenden Almrosen und blauen Enzianen waren der Kontrast zum Steinernen Meer und den Geröllfeldern. Höhepunkt war sicherlich eine Rudel von ca. 50 Steinböcken die unseren Weg querte. Auch konnten wir am Gehrengrat bei einer Rast  spielende Murmeltiere beobachten. Leider schreckten wir auch einen Auerhahn auf. Eine  anstrengende aber auch eine sehr schöne Tour.

Formarinsee mit Roter Wand

 

 


03. – 05.08. Stubaier Alpen, Wilder Freiger

Tag 1 Anreise und Aufstieg zur Nürnberger Hütte 2280 Gehzeit 3 Std 900 Hoch
Tag 2 Aufstieg zum Wilden Freiger 3418 m Gehzeit 3 Std Steigeisen erforderlich 1200m Auf und Abstieg

Bericht zur Tour:

Der Wetterbericht sagte ein sehr heißes Wochenende voraus. Deswegen entschlossen sich die 3 Gruppen zu unterschiedlichen Abfahrtszeiten. Schließlich waren alle 11 um 18:30 Uhr auf der Nürnberger Hütte. Am nächsten Morgen stiegen wir dann den Wilden Freiger entgegen.

Oben rechts der Wilde Freiger

Nicht wie früher wo man den Freiger nur Steigeisen begehen konnte waren in diesem Sommer nur ein paar kleine Schneefelder vorhanden. Am Gipfel herrschte wegen des schönen  Wetters Platzmangel.

Am nächsten Tag vor dem Frühstück machten noch 2 den Hüttenklettersteig. Bevor wir gut gelaunt ins Stubaital abstiegen.

11.08. Wettersteingebirge Alpspitz

Klettersteig Alpspitze – via-ferrata.de

  • Kletterseitg B Alpspitz Nordwand
  • Klettersteigausrüstung erforderlich
  • Tourdauer ca. 6 Stunden
  • Auf- und Abfahrt mit Alpspitzbahn

Bericht zur Tour.

Alpspitznordwand

Die Alpspitz Ferrata hat nichts an ihrer Anziehungskraft verloren. Es war ein wahres Männleinlaufen zum Gipfel. Auch der Abstieg über den Ostgrad war total überlaufen. So wählten wir den weitesten Weg für unseren Abstieg, aber dieser war absolut einsam. Zunächst auf dem Jubiläumsgrad Zugspitze- Alpspitze bis zur Grieskarscharte. Dann zweigte unser Weg links ab, hinunter durch das Grieskar vorbei an den Stuibensee zur Bergstation Kreuzeck.

Abstieg über Jubiläumsgrad

 

 

 


24. – 26.08 Rosengarten

Tag 1 Anreise und Aufstieg zur Vajolethütte 1 Std
Tag 2 Klettersteig B Tschager Joch Santner Pass 1000m hoch und runter Dauer ca. 6 Std
Tag 3 Klettersteig B auf den  Kesselkogel 3002m und zurück zur Vajolethütte 700 m hoch und runter. Dauer ca. 4 Std und danach zum Auto.

Als alternative gibt es verschiedene Wege  zum Auto. Dies wird aber erst vor Ort geklärt.

Bericht zur Tour

Die Vajolethütte war unser Quartier für 2 Nächte. Von dort starteten wir unsere Tour mit leichten Rucksack. Zunächst stiegen wir zum Tschader Joch hoch um dann ins andere Tal zur Kölner Hütte abzusteigen.

Am Tschager Joch

Nach einer kurzen Rast machten wir uns auf den Weg zum Santnerpass Klettersteig unter Rosengartenspitze und an der König Laurin Wand vorbei weiter zur Gartlhütte. Dort legten wir noch eine ausgiebige Pause ein bevor wir bei Regen wieder ins Vajolettal zu unserer Hütte abstiegen.

Vajolettürme

Die Gartlhütte ist der ideale Ausgangspunkt zum Klettern an den Vajolettürmen. Am Nächsten Morgen lag Schnee und das Wasser auf der Hütte war einfroren. Somit viel unsere Tour zum Kesselkogel dem Schnee zum Opfer.

Wintereinbruch

So blieb unserer 18köpfigen Gruppe nichts anderes übrig als gut gelaunt den Heimweg anzutreten.


15. – 16.09. Ammergauer Berge

Tag 1 Anreise und Aufstieg zur August-Schuster-Haus (auch Pürschlinghaus) 1564m von Unterammergau (836m, 2h)

August-Schuster-Haus, Pürschling-Haus | Ammergauer Alpen

Tag 2 über die Brunnenkopfhütte 1602m nach Linderhof 943m, 5 Std und Heimfahrt

Die Königsbergtour:
Überschreitung der Ammergauer von Oberammergau nach Schloss Linderhof. Bei Nieselregen  stiegen wir am Kofel vorbei zum Königssteig. Trotz der ungünstigen Wetterverhältnisse entschieden wir uns den schwierigeren Pfad über den Sonnenberggrat zum Pürschlinghaus zu nehmen.  Am nächsten Tag wurden wir mit Sonnenschein begrüßt.
Zunächst stiegen wir auf den Teufelstättkopf.

Teufelstättkopf

Danach führte uns der Pfad am Laubeneck vorbei zum Hennenkopf. Von dort ging es weiter über Wiesen und durch Wälder zu den Brunnenkopfhäusern.

Hennenkopf

Diese waren bei herrlichen Sonnenschein total überfüllt. Nach einem kühlen Schluck machten wir uns auf zu unserem Ziel Schloss Linderhof.

 

Allgemein

Unter folgenden Link finden Sie Beschreibungen was unter Schwierigkeitsstufen bei Klettersteigen zu verstehen ist.

Klettersteig – Wikipedia

Anzahlung und Stornogebühren auf DAV-Hütten:
Pro Person und Nacht wird eine Anzahlung von 10 € erhoben. Bei Absagen ab 14 Tage vor Aufenthalt wird die Stornogebühr fällig.