Skitouren

Günter Mollinger
Tel.: 09171/99844
E-Mail: info@more-touristik.de

Skitouren sind Wetter abhängig und können in der Regel erst kurzfristig zugesagt werden. Deshalb werden wir jeweils die Teilnehmer 1-2 Tage vorher zu einer Besprechung zusammen ziehen.

Ausleihe von Skitouren und Schneeschuh Ausrüstung:
(nur für DAV-Abenberg Mitglieder)
Die Sektion hat 10 Paar Schneeschuhe und 4 Skitourenausrüstungen angeschafft, die gegen Gebühr und Kaution ausgeliehen werden können. Ausleih-Wunsch-Termine bitte eine Woche vorher telefonisch anmelden.

Skitouren-Ausrüstung: Günter Mollinger – Tel.: 09171/99844
Schneeschuhe: Holger Heckl – Tel.: 09178/998282


Skitouren des  DAV Abenberg Winter 2018 / 2019  

Das Jahr der Skitourengruppe beginnt immer mit der obligatorischen Ausbildung am LVS-Gerät und einer kurzen Vorstellung der geplanten Touren. Im umgebauten Sportheim des TV 21 Büchenbach trafen sich am Sonntag, 25.11.18 über 30 Personen zur theoretischen und praktischen Einweisung. Insgesamt 7 Touren (2 davon Schneeschuhtouren) waren für den Winter geplant. Auf Grund des Wetters und der Schneebedingungen konnten wir 5 davon durchführen.

Anfang Dezember musste die Eingehtour für Anfänger und Wiedereinsteiger leider wegen Schneemangel ausfallen. Am 30.12. folgte die Jahresabschlußschneeschuhwanderung im Bayrischen Wald zum Großen Arber. Mit 12 Personen ging es über Brennes, die Mooshütte, den kleiner Arbersee zur Chamer Hütte. Danach ging es weiter auf den Gipfel und über den Rand des Skigebietes zurück nach Brennes.

Vom 03.-06.01.2019 folgte eine kombinierte Wintertour nach Südtirol mit insgesamt 10 Personen. Vom Skifahren im Skigebiet Superdolomiti am Kronplatz oder in Corvara, Skitour zum Kronplatz von Reischach aus, Schneeschuhwandern im Naturpark Fanes-Sennes-Prags und am Valparolepass, Skilanglauf im Val de Mareo oder auf den Loipen der Tour de Ski in Toblach zum Toblacher See oder einfach nur Winterwandern oder Besuch des Weihnachtsmarkts in Bruneck, der immer bis zum 06.01. geöffnet hat. Wem das nicht reichte konnte sich in unserem Hotel noch um Wellnessanwendungen bemühen.

Mitte Januar kam es dann zu den ergiebigen Schneefällen im gesamten Alpenraum. So sagten wir unsere Skitour vom 18.-20.01. ins Tannheimer Tal kurzfristig ab, nachdem die Lawinenwarnstufe bei 4 und im Allgäu teilweise bei 5 lag – die Sicherheit bei geführten Touren geht immer vor.

Die ausgiebigen Schneefälle vom Januar trugen da natürlich dazu bei, daß es für den restlichen Winter nur noch gute bis sehr gute Schneeverhältnisse gab. Vom 08.-12.02. ging es mit 7 Personen auf die Heidelberger Hütte in der Silvretta. Vielleicht einer der perfektesten Ausgangspunkte für Skitouren insgesamt. Gepäck mit dem Hüttentransporter zur Hütte – und selbst  mit dem Ski über das Skigebiet Ischgl bis zur Hütte auf einer Tourenabfahrt abfahren. Das erspart einem mühsame Aufstiegshatscher und erleichtert auch das Packverhalten. Nach 2 tollen Touren an den ersten beiden Tagen schlug das Wetter um und ein Schneesturm zog über Nacht herauf. So ging am 3. Tag erst mal nichts. Wir nutzten die Zeit mit Training am LVS-Gerät, vor allem im Lawinensuchfeld vor der Hütte. Am Nachmittag wurde es etwas besser und wir konnten den Teilnehmern demonstrieren, was es bedeutet ohne Sicht in Wolken zu navigieren. Für alle ein einprägendes Erlebnis. Da der Schneefall nicht nachließ, ging es am 5. Tag nur noch den Weg zurück zum Auto in Ischgl.

Vom 22.-24.03. war das Alpbachtal Ausgangspunkt für 3 Skitouren. Mit insgesamt 13 Teilnehmern ging es Freitag früh um 05:30 Uhr los. Wir hatten an allen Tagen sehr gute Auf- und Abfahrtsverhältnisse, auch wenn wir am 1. Tag umplanen mussten und nur noch Nordhänge nutzten. Vor allem die Tour zum Hochstand in Inneralpbach brachte in der Abfahrt noch viele unverspurte Hänge.

Höhepunkt und Königsetappe war natürlich unsere Tour zum Großvenediger auf 3.666 m vom 05.-08.04. mit Übernachtung auf der Kürsinger Hütte 2.558 m.

Vor dem Anstieg zur Kürsinger Hütte

Die Hütte öffnete für die Tourensaison erst 1 Tag vor unserer Ankunft und so erfuhren wir erst 3 Tage vorher, daß der eigentliche Parkplatz auf Grund von Lawinen und Windbruch im Obersulzbachtal nicht mit dem Auto anfahrbar ist. Die Hütte nur zu Fuß von ganz unten im Tal erreichbar – auf knapp 900 m, ca. 17 Km Fußmarsch bei 1700 Hm – geplanter Aufstieg mindestens 7 Std. Das sonst nutzbare Hüttentaxi für Gepäck bis zur Materialseilbahn entfiel dadurch auch. Die ersten 1,5 Std. noch die Skier am Rucksack und auf dem Rücken mit Hochtourenausrüstung. Nach 7,5 Std langem Hatsch erreichten wir völlig kaputt gegen 19:00 Uhr die Hütte. Tags darauf dann nur eine leichtere und kürzere Tagestour auf den Keeskogel 3.291 m mit Abfahrt im Firn.

Am Sonntag dann die Königsetappe auf den Großvenediger. Das Wetter sehr gut, nur nach der Venedigerscharte auf 3.400 m blies uns schon ein eisiger Wind entgegen – Vorbote des Wetterumschwungs. Der Aufstieg am Seil war problemlos und für alle 8 Tourengänger nach der guten Akklimatisation von 2 Tagen kein Problem. Am Gipfel genossen wir die herrliche 360° Rundumsicht mit extremen Weitblick auf Grund des Windes.

Auf dem Gipfel

Und die Abfahrt war dann die Krönung der Tour. Über 1400 Hm Abfahrtsvergnügen in meist unverspurtem Gelände mit Pulver und Firn vom Feinsten.

Am Abend begann es zu schneien, der Wetterumschwung war angekündigt. Und am nächsten Tag folgte dann der schwierigste und gefährlichste Teil der Tour. Schneefall, Nebel und Sichten von wenigen Metern machten den Rückweg zu einer echten Herausforderung. Obwohl der Abfahrtsweg bekannt war, sind bei

Null Sicht und White Out die Gleichgewichtsorgane ausgeschaltet. Für den Weg zum Talgrund am Gletschersee, der normalerweise kaum 15 min in Anspruch nimmt, benötigten wir mit aller Sorgfalt über 1,5 Std. Zum Schluss wieder über 1 Std Skier am Rücken bis zum Auto. Fazit von allen: eine Super Skitour, aber nicht mehr über diese Route bei den Verhältnissen. Es gibt ja Alternativen.

Günter Mollinger

 


Schneeschuhtour mit Holger Heckl am 19.01.2019

Vom Wanderparkplatz Karches (Bischofsgrün)Aufstieg über den Götheweg auf den Ochsenkopf.Erste längere Rast war am Weißmainfelsen, denwir auch über schnee- und eisbedeckte Treppensteige erklommen haben.

Weiter gings dann bei strahlendem Sonnenschein, aber bitterer Kälte von -10 Grad den oberen Götheweg auf den Gipfel des Ochsenkopfs.
Mittag dann Einkehr im Restaurant Assenturm. Ein Teil der Gruppe hat dann noch den Assenturm bestiegen und die Aussicht genossen.
Man konnte gut nach Bayreuth schauen und teilweise sogar Teile von Nürnberg erkennen/erahnen.
Der Abstieg erfolgte im oberen Teil quer durch den Wald zum oberen Götheweg. An der Weißmainquelle dann den E6-Weg zurück nach
Karches.
Insgesamt waren wir 12 Teinehmer.


Informationen für Skitouren 2018 / 2019

08.-12.02.2019 mittlere bis schwere Skitouren

  • im Silvrettagebiet
  • um die Heidelberger Hütte  2.264 m

Blick auf die Fluchthörner

 


22.-24.03.2019 Leichte bis mittlere Skitouren

  • im Alpbachtal

 


05.-08.04.2019 mittlere bis schwere Skitouren

  • auf den Großvenediger 3.666 m
  • Übernachtung auf der Kürsinger Hütte